Wilhelm Neurohr

  • 7. Oktober 2026: "Öl ins Feuer! Wie uns eine verfehlte Klimapolitik in die Sackgasse führt" (Vortrag und Diskussion)

    Termin: Mittwoch, 07. Oktober 2026 von 18.00 Uhr bis 20.00 Uhr

    Ort: Aachen,  Ev. Erwachsenenbildungswerk im Kirchenkreis, Frère-Roger-Straße 8-10

    Referentin:  Kathrin Hartmann (Journalistin und Buchautorin)

    Veranstalter:  VHS Aachen, Attac Aachen, Bischöfliche Akademie Aachen, Ev. Erwachsenenbildungswerk im Kirchenkreis Aachen, Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW und Eine Welt Forum Aachen e.V.

     

    Angesichts der praktisch ungebremsten Verfeuerung fossiler Brennstoffe gewinnen manche Beobachter*innen inzwischen den Eindruck, die Spitzenpolitik auch und gerade in Deutschland würde die Dringlichkeit von Klimaschutz systematisch herabstufen. Zu denen, die diesen Trend angesichts drohender Kippunkte im Ökosystem äußerst bedenklich finden, gehört die renommierte Journalistin Kathrin Hartmann. Ihr 2024 erschienenes Buch „Öl ins Feuer“ ist eine aufrüttelnde Analyse der unzureichenden Bemühungen, etwas gegen Klimaerwärmung und zunehmende Naturkatastrophen zu tun.

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  • 6. Oktober 2026: "Digitale Herrschaft, machtlose Politik? – Allmacht der Algorithmen" (Tagung)

    Termin: Dienstag, 06. Oktober 2026 von 19.30 Uhr bis 21.30 Uhr

    Ort: Magdeburg, Stadtbibliothek, Breiter Weg 109

    Referenten:  Manuela Lenzen (Wissenschaftsjournalistin und Autorin), Elisa Lindinger (Co- Geschäftsführerin von SUPERRR), Michael Seemann (Autor und Medienwissenschaftler), Dennis Jannack, RLS 

    Veranstalter: RLS Sachsen-Anhalt in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt und der Stadtbibliothek Magdeburg

     

    Früher wurden Gesetze in Parlamenten gemacht, heute entstehen die Spielregeln unserer Gesellschaft zunehmend durch Algorithmen im Silicon Valley.Die Konferenz widmet sich der Frage, ob wir vor einem schleichenden Verlust demokratischer Mitbestimmung stehen und Bürgerinnen und Bürger zunehmend zu bloßen „Nutzern“ bzw. „Usern“ werden, die sich innerhalb privat definierter Regeln von Konzernen bewegen müssen. Im Mittelpunkt steht die Diskussion darüber, wie Politik und Gesellschaft demokratische Kontrolle und Gestaltungskraft zurückgewinnen können, bevor ein „Algorithmus“ endgültig über der Verfassung steht.

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  • 5. Oktober 2026: "Internationale Umbruchzeiten – Zeiten der Gewalt" (Vortrag und Diskussion)

    Termin: Montag, 05. Oktober 2026 von 18.00 Uhr bis 19.30 Uhr

    Ort: Altenburg, Aula VHS, Hospitalplatz 6

    Referentin: Frauke Banse (Politikwissenschaftlerin)

    Veranstalter: VHS Altenburg mit Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen

     

     Die internationale Ordnung befindet sich im Umbruch: Kriege und gewalttätige Konflikte in der Welt nehmen zu. Die Partnerschaft Deutschlands zur USA und deren Vorherrschaft stehen zur Disposition, während die europäischen Staaten an Bedeutung verlieren. Der Blick auf diese Umbrüche bezieht sich nicht nur auf den Ukraine-Krieg oder die Kriege gegen den Iran sowie das Verhältnis zur Volksrepublik China, sondern auch auf Regionen jenseits unserer Aufmerksamkeit.

     

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  • 03. Oktober 2026: Großkundgebung gegen Aufrüstung und Wehrpflicht

    Orte: Berlin und Stuttgart

    Termin: Samstag, 03. Oktober 2026 von 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr (Am 4. Oktober Aktionen der Schulstreikbewegung gegen Wehrpflicht)

    Redner: 10 Rednerinnen und Redner der beteiligten Organisationen

    Veranstalter: Dachverbände der Friedensbewegung mit über 300 teilnehmenden Organisationen

     

    Die Gefahr eines direkten Krieges mit Russland, sogar eines Atomkrieges, wird immer größer. Deutschland wird kriegstüchtig gemacht. Die Regierung will, dass Deutschland erneut zur Führungsmacht wird. Deshalb soll die Wehrpflicht wieder eingeführt werden. Gesundheitswesen und Infrastruktur werden auf Krieg getrimmt, Meinungsfreiheit und demokratische Rechte eingeschränkt. Die Bundeswehr wird zur größten Armee Europas hochgerüstet. Mehr als 300 Organisationen und Friedensgruppen rufen für den 3. Oktober zu zentralen Kundgebungen in Berlin und Stuttgart auf. 

     

     

     

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  • 29. September 2029: "Starker Sozialstaat - gute Gesellschaft!? Können wir uns einen Staat leisten, der weniger sozial ist?" (Podiumsdiskussion)

    Termin: Dienstag, 29. September 2029 um 19.00 Uhr

    Ort: Haltern am See, Könzgenhaus, Annaberg 40

    Referenten: MdB Lars Ehm, Anke Unger (DGB NRW), David Schütz (Sozialarbeiter)

    Veranstalter: KAB, DGB, Könzgenhaus, Forum für Demokratie (AG Soziale Gerechtigkeit)

    Eintritt: frei (Spende für die Halterner Tafel erbeten)

     

    In der Diskussion über den Sozialstaat gibt es Streit. Einerseits wird gesagt, dass „der Sozialstaat“ in seinem Ausmaß nicht mehr zu finanzieren sei.Einerseits wird gesagt, dass „der Sozialstaat“ in seinem Ausmaß nicht mehr zu finanzieren sei. Andererseits wird argumentiert: Generell gingen Reformen zu Lasten der Schwachen; über den Sozialmissbrauch der „Reichen“ z.B. in Form von Steuervermeidungsmodellen, rede man viel zu wenig.  Können wir uns eine  als ungerecht wahrgenommene Gesellschaft leisten?

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  • 26. September 2026: Bundesweiter Aktionstag der Gewerkschaften gegen Sozialabbau

    Termin: Samstag, 26. September 2026

    Orte: Bundesweit in 15 Städten

    Redner: Gewerkschaftsvorsitzende aus DGB und Einzelgewerkschaften

    Veranstalter: DGB

     

    Der Deutsche Gewerkschaftsbund und seine Mitgliedsgewerkschaften rufen unter dem Motto "Hart verdient! Deine Arbeit. Deine Gesundheit. Deine Rente." zu einem bundesweiten Aktionstag auf. Am 26. September finden in 15 Großstädten Kundgebungen statt. Gemeinsam setzen die Gewerkschaften ein deutliches Zeichen für einen starken Sozialstaat, sichere Arbeitsplätze, gute Arbeitsbedingungen und den Schutz von Arbeitnehmerrechten.

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  • 25. September 2026 - Friedens- und Kulturfest in Münster: "Bühne frei für den Frieden"

    Termin:  Freitag, 25. September 2026 von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr

    Ort: Münster, Domplatz

    Mitwirkende: Kulturschaffende aus unterschiedlichen Genres

    Veranstalter: F24, FiM, pax Christi DV Münster, Friko Münster, Signal MS/OS, DFG-VK Münster

     

    Die Veranstaltung ist der Auftakt zur Verleihung des "Alternativen Westfälischen Friedenspreises" (als Gegenveranstaltung zur offiziellen Verleihung des Westfälischen Fridenspreises an das aufrüstende Militärbündnis NATO). Kulturschaffende aus unterschiedlichen Genres setzen sich auf ihre Weise mit dem Thema "Frieden" auseinander und rufen zu Toleranz, Diplomatie und Dialog auf.

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  • 22. September 2026: "Angriff auf den Sozialstaat - Kettensäge oder Ketten bilden?" (Vortrag und Diskussion)

    Termin:  22.September 2026 von 20:00 - 22:00 Uhr

    Ort: Berlin,  Rosa-Luxemburg-Stiftung, Mathilde-Jacob-Saal, Straße der Pariser Kommune 8A  (und im Livestream)

    Referenten:  Hans-Jürgen Urban, Martyna Linartas, Luigi Pantisano und Sonja Staack

    Eröffnung: Bernd Riexinger

    Veranstalter: Rosa--Luxemburg-Stiftung

     

    Die Regierung Merz hat, trotz miserabler Umfragewerte, einen radikalen Abbau des Sozialstaats auf der Agenda. Ein Vorschlag jagt den nächsten. Doch wie weit gehen die Pläne der Regierung? An welchen Punkten lässt sich eine oppositionelle Allianz bilden? Was können Bewegungen aus der letzten Welle von Sozialprotesten lernen, wie hat sich die politische Landschaft seitdem geändert? Was müssen heutige Sozialproteste von den Mobilisierungen der Klima- und Gegen-Rechts-Bewegungen lernen?

     

     

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  • 20. September 2026: Politische Debatte über die Bezahlbarkeit von Renten und Pensionen

    Die Sozialstaatsreformen, vor allem die Rentenreform mit anstehenden Leistungskürzungen haben eine anhaltende und polarisierende öffentliche Gerechtigkeits-Debatte ausgelöst - und sogar aktuell das Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt mit beeinflusst (Stichwort: Abschlagsfreier Renteneintritt nach 45 Jahren Einzahlung). Vor allem die krassen und nicht begründbaren Unterschiede zwischen Renten und Beamtenpensionen erhitzen die Gemüter, weil die 2 Mio. Ruhestandsbeamten den Steuerzahleren ein Vielfaches von dem kosten, was als Steuerzuschuss in die Rentenkasse für die 20 Mio. Rentner gezahlt wird. Hinzu kommt die fürstliche Altersversorgung der Politiker, die nicht in die Rentenkasse einzahlen, so dass Pensionskürzungen gerecht wären. Statt Rentenkürzungen und Kapitalmarktrente müssten dagegen Rentenerhöhungen diskutiert werden angesichts der zunehmenden Altersarmut.  

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  • 08. September 2026: "Aufrüstung zu Lasten des Sozialstaates - So geht Frieden nicht" (Vortrag und Diskussion)

    Termin: Dienstag, 08. September 2026 um 19.00 Uhr

    Ort: Münster, Pfarrzentrum St. Clemens, Patronatsstraße 2

    Referent:  Ralf Krämer (ver.di)

    Veranstalter: pax Christi DV Münster in Kooperation mit DFG-VK Münster im Rahmen von Bündnis Frieden Münster

     

    Trotz Rekordschulden soll beim Sozialstaat gekürzt werden, während die Militärausgaben bis 2030 massiv steigen. Soziale Leistungen gelten als "nicht mehr finanzierbar". Hochrüstung gefährdet Frieden und verschärft den Konflikt mit Sozialstaat sowie Klima- und Naturschutz. Darüber soll diskutiert werden.

     

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