Wilhelm Neurohr

Kongress-Festival Soziale Zukunft

Demokratie. Der Zukunft eine Stimme geben. Für eine Gesellschaft, die wir wollen.

Vom 11. bis 14. Juni in der Jahrhunderthalle Bochum

Über das Kongress-Festival Soziale Zukunft 2020

Das Kongress-Festival "Soziale Zukunft II" will, neben einer inhaltlichen Auseinandersetzung mit aktuellen sozialen Herausforderungen, praktische Ansätze für einen gesellschaftlichen Wandel sichtbar machen. Dadurch sollen ein szenenübergreifender Dialog und Vernetzung ermöglicht und unterschiedliche Projekte und Initiativen mit gesellschaftliche Transformationsanspruch gefördert werden. Gemeinsam mit den Kooperationspartnern entwickeln wir Formate, um über den Kongress hinaus eine langfristige Wirkung zu erzielen. Die Jugend-Initiativkolloquien, die im Vorfeld und nach dem Kongress-Festival stattfinden, sind ein ebenso zentraler Baustein des Projekts, wie die Follow-Up-Projekte (Verbindungswerkstatt, Ermöglichungsstipendien für junge Menschen).


Inhaltliche Schwerpunkte

Unsere Welt steht vor schwerwiegenden Herausforderungen in allen Bereichen. Wir sind an einer ökologisch, sozial und wirtschaftlich nachhaltigen Gesellschaft interessiert, die ein gutes Leben für alle ermöglicht. Uns zeichnet vor allem eine systemische Betrachtungsweise aus, die den Hebel für gesellschaftliche Veränderung in der Verbindung nachhaltiger Wirkungen im größeren Kontext und inneren, qualitativen Entwicklungen sieht. Insgesamt leitet uns die Vision einer nachhaltigen, sozial ökologisch gerechten Welt, die durch eine „Zukunftskunst“ (Uwe Schneidewind) gestaltet wird. Auch, wenn diese noch nicht endgültig gegriffen werden kann, sondern erst noch initiiert und entwickelt werden muss.

Unsere Themen

  • Zukunftsfähige Bildung, Selbsttransformation und Spiritualität
  • Zukunftskunst, Sozialkunst und ästhetische Praxis
  • Ökologische Transformation
  • Kollektives Wirtschaften und Weconomy
  • Gerechte soziale Strukturen, Demokratie und gesellschaftliche Teilhabe

Über 100 ReferentInnen, darunter Vandana Shiva (Indien); Claus-Otto Scharmer (USA); Christian Felber (Österreich, Gemeinwohlökonomie), Helmy Abouleish (Ägypten, Sekem-Initiative), Nimmo Bassey (Afrika, Alternativer Nobelpreisträger), Heinrich Bedford-Strohm (Ratsvorsitzender ev. Kirche Deutschland), Uwe Schneidewind (Wuppertal-Institut), Volker Engelsmann (Niederlande), Gerald Häfner (Schweiz, Goetheanum), Konstantin Wecker (Protestsänger).

Veranstalter: 25 Veranstalter (darunter: Mehr Demokratie e.V., GLS-Bank, Heinrich-Böll-Stiftung, Gemeinwohlökonomie (GWÖ), Bund der freien Waldorfschulen, Anthroposophische Gesellschaft)

Kooperationspartner: Über 30 Kooperationspartner (darunter: Wuppertal-Institut, Uni Kassel/Transfer Service Learning, Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, Institut für Sozialökologie (ISÖ), Alanus-Hochschule, Cusanus-Hochschule, Demeter-Akademie, Deutscher Naturschutzring, Alnatura) sowie 4 Medienpartner.

>>> Näheres demnächst im Programmflyer.

Über die Jahrhunderthalle:

In den Ruinen einer alten Welt

Das zivilgesellschaftliche Kongress-Festival Soziale Zukunft 2020 wird vom 11. bis 14. Juni 2020 in der Jahrhunderthalle Bochum stattfinden, die auf charmante Art und Weise Altes mit dem Geist der Erneuerung verbindet: „Die Jahrhunderthalle Bochum mit dem angrenzenden Westpark gehört zu markanten Eckpfeilern einer Industriekultur, wie sie typisch für das Ruhrgebiet im 21. Jahrhundert ist. Modern und aufgeschlossen, aber immer auch der eigenen Wurzeln bewusst. So steht die Jahrhunderthalle Bochum letztlich für einen Geist der Erneuerung. Und für den Brückenschlag, der Altes mit Jungem verbindet.“ (Quelle: www.jahrhunderthalle-bochum)

Eine Kathedrale aus Stahl, Glas und Stein.

Ursprünglich wurde die Jahrhunderthalle als Ausstellungspavillon für eine Industrie- und Gewerbeausstellung in Düsseldorf entworfen und danach jahrzehntelang als Gaskraftzentrale genutzt. Nach einem Umbau zum Festspielhaus für das Kulturfestival Ruhrtriennale ist sie mal „Klangkörper, dann wieder Bühne. Und eine Woche später Austragungsort eines Banketts.“ Als Veranstaltungsort für das Kongress-Festival Soziale Zukunft erzählt die Jahrhunderthalle als heutiger Kulturort die Geschichte einer alten Wirtschaft. In den Ruinen dieser Geschichte soll an einer neuen Welt gearbeitet werden.

Initiativ-Kolloquien 2019

Gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern organisieren wir zur Vorbereitung auf den Kongress "Soziale Zukunft II" in 2020 mehrere Kolloquien für junge initiative Menschen. Im Rahmen dieser Kolloquien wollen wir innovativen Ideen entwickeln und bereits Initiativen und Projekten kennenlernen, die unsere Gesellschaft freier, gerechter und solidarischer gestalten wollen. Unsere Fragen sind: Wie kann der anstehende gesellschaftliche Wandel in Zusammenarbeit vieler Initiativen und Unternehmungen vorangetrieben werden?

Die Kolloquien sind für die Teilnehmenden kostenfrei.

15. bis 16. Februar 2020 in der GLS Bank Bochum - Fünftes "Initiativ-Kolloquium"

DEMOKRATIE
Der Zukunft eine Stimme geben.

Politische Diskurse und gesellschaftliche Entscheidungen werden in der Regel von der Macht älterer Generationen bestimmt. Die aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen, die ökologische Wende sowie die Gestaltung einer nachhaltigen und gerechten Wirtschaft rufen nach veränderten politischen Entscheidungsprozessen, die der Zukunft eine Stimme geben. Junge Menschen haben, im wahrsten Sinne des Wortes, die Zukunft vor sich, sind ihr nahe. Junge Menschen haben, im wahrsten Sinne des Wortes, die Zukunft vor sich, sind ihr nahe.

Anmeldung zum Kolloquium: https://www.sozialezukunft.de/kolloquien-2019-2020/

Einladung zum 5. Initiativ-Kolloquium DEMOKRATIE – Der Zukunft eine Stimme geben.Politische Diskurse und gesellschaftliche Entscheidungenwerden in der Regel von der Macht älterer Generationen bestimmt. Die aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen, die ökologische Wende sowie die Gestaltung einer nachhaltigen und gerechten Wirtschaft rufen nach veränderten politischen Entscheidungsprozessen, die der Zukunft eine Stimme geben. Junge Menschen haben, im wahrsten Sinne des Wortes, die Zukunft vor sich, sind ihr nahe. Junge Menschen haben, im wahrsten Sinne des Wortes, die Zukunft vor sich, sind ihr nahe.Wie lässt sich unsere DEMOKRATIE weiterentwickeln, so dass sie durchlässig wird für die Impulse und Perspektiven junger Menschen? Was ist Demokratie, wo steht sie heute, und welche Zukunftsversprechen trägt sie in sich? Auf dem Initiativ-Kolloquium möchten wir gemeinsam mit Euch unsere Fähigkeit der Mitbestimmung erforschen und weiterentwickeln, sowie Entscheidungen treffen – für eine Gesellschaft, die wir wollen!

Beim 5. Initiativ-Kolloquium wird der Künstler und Mitbegründer des OMNIBUS für direkte Demokratie, Johannes Stüttgen, einen Impulsbeitrag geben. Es werden zahlreiche spannende Initiativen vertreten sein, u.a.: Mehr Demokratie e.V., OMNIBUS für direkte Demokratie e.V., Con Vivia, Wo-Lang?-Netzwerk, Demokratische Stimme der Jugend und Fridays for Future. Am Sonntag werden wir gemeinsam einen Slot zum Thema Demokratie für den kommenden Kongress vorbereiten!Anreise und Übernachtungsmöglichkeiten unterstützen wir bei Bedarf gerne. Fragt bei der Anmeldung eifach nach! Wir freuen uns auf das gemeinsame Kolloquium in der GLS Bank sowie über Eure zeitnahe Anmeldung unter: info@sozialezukunft.de oder 0176 875 997

Vergangene Kolloquien:

12. bis 13. Oktober 2019 in Berlin - Viertes "Initiativ-Kolloquium"

Deep Education. Bildung in Bewegung bringen!
Für eine Zukunft, die wir wollen!

Wo stehen wir? Entmystizierung offzieller, anerkannter Bildungswege. Scheinbildung, Bildung für Scheine und Diplome. Scheine zu Schienen. Tiefenbildung! Freiheit und Selbst-Empowerment als Schlüssel für Bildung. Inwendige Persönlichkeitsentwicklung statt auswendigem Lernen. Reform und/oder Revolution des Bildungswesens? Freie Bildung zwischen Privatschulen und Lernfabriken. Welche Menschen, Projekte und gar Institutionen können wirkliche Bildung fördern, die über die Fallstricke einer Selbstformung im Dienste des Bestehenden demütig erhaben wäre? Mit diesen Herausforderungen und Fragen wollen wir uns auf dem Kolloquium auseinandersetzen. Bildung scheint etwas Grundlegenderes als Lernen und Ausbildung zu meinen. Bildung ist eigentlich „In-Bewegung- Bringen“ und den sich entfaltenden Prozess anschließend zu halten und zu gestalten. Das würde bedeuten: Tiefentransformation der Persönlichkeit als Boden für Lernerfahrungen und werdende Biogra en statt Bulimie-Lernen und äußere Bildungsanreize.

25. bis 26. Mai 2019 in Bingenheim - Drittes "Initiativ-Kolloquium"

Saat. Gut der Zukunft?
Für eine Gesellschaft, die wir wollen!

Der Kampf um den Erhalt und die Weiterentwicklung alter beziehungsweise neuer Saatgutsorten wird weltweit geführt. Im Saatgut liegen Vergangenheit und Zukunft auf‘s engste beieinander. Wem gehört dieses Gut heute? Öffentlichen oder privaten Händen? Welche Erwartungen und Ansprüche haben wir oder sollten wir an die Qualität von Saatgut haben? Wie gestalten wir unsere Lebensgrundlage für eine nachhaltige Zukunft?

9. bis 10. Februar 2019 - Zweites "Initiativ-Kolloquium"

Pioniere und Utopisten des Wandels!?
Für eine Zukunft, die wir wollen!

Weltweit stehen wir vor großen gesellschaftlichen Herausforderungen und Aufgaben. Ob im Umgang mit Geld, mit der Natur oder der Begegnung mit Menschen. Wie finden wir eine neue Art des Zusammenlebens? Pioniere und Utopisten sind mehr denn je gefragt. Als Quelle der Inspiration, Stein des Anstoßes oder einfacher als bewegende Kraft für eine gerechtere und nachhaltige Zukunft. Was zeichnet Menschen aus, die sich für einen gesellschaftlichen Wandel einsetzen? Wie verstehen sie Transformation und welche Wirkung beabsichtigen sie?

13. Oktober 2018 - Erstes "Initiativ-Kolloquium"

Gesellschaft verwandeln.
Für eine Zukunft, die wir wollen!

Wir - das Vorbereitungsteam für den nächsten "Kongress Soziale Zukunft" - sind auf der Suche nach jungen Menschen mit innovativen Ideen sowie eigenen Initiativen und Projekten, die unsere Gesellschaft freier, gerechter und solidarischer gestalten wollen. Unsere Fragen sind: Wie kann der anstehende gesellschaftliche Wandel in Zusammenarbeit vieler Initiativen und Unternehmungen vorangetrieben werden?

Follow-Up-Prozess

Nachhaltige Wirkung entsteht aus einer Widmung heraus, die sich durch die längerfristige Schaffung von ideellen, organisatorischen und finanziellen Räumen ausdrückt und einen methodischen Fokus auf die Synchronizität von innerer und äußerer Entwicklung legt (Theorie U). Genau das wollen wir in unserem Kongress-Konzept von Anfang an verankern. Da ein zentrales Motiv des Kongresses das Bild der Übergänge bzw. der Schwelle ist, liegt es nahe, auch hier Formate zu etablieren. Besonders umtreibt uns die Figur der qualitativen Übergänge zwischen Szenen, Kreisen, Zielgruppen, Projekt-Kontexten, und politischen und weltanschaulichen Ausrichtungen. Konkret: Was muss passieren, dass Akteure, die in der Sache zwar eine Übereinstimmung teilen, aber ideell oder soziologisch von unterschiedlichen Seiten des Spektrums kommen, sich miteinander verbinden, ihr Know-how teilen, gemeinsame finanzielle und praktische Kooperationsmöglichkeiten ausloten, eine diverse, resiliente und effektive Allianz über die eigenen Szenegrenzen hinaus bilden können? Um diese Fragen und Intentionen voranzubringen, braucht es Tools und eine innere Haltung, die wir im Follow-Up-Prozess kultivieren und entwickeln wollen.

FORMATE

Parlament der Zivilgesellschaft

Die Initiierung eins „Parlaments der Zivilgesellschaft“ auf dem Kongress, müsste in einem 2-3 Jahres-Schritt weitergeführt werden und anwachsen, so dass in diesemZeitraum ein zweites Format mit einer Anzahl von 10 000 Personen auf die Beine gestellt werden könnte. Dieses Format würde auf gesellschaftlicher Ebene eine hohe, symbolträchtige Wirkung erzielen und den Raum für gesellschaftliche Debatten neu sortieren und ausrichten.

Verbindungswerkstatt

Sinnvoll scheint aktuell der Aufbau eines vorläufig „Verbindungwerkstatt“, „Vernetzungsbüro“ bzw. „Deep Impact Hub“ genannten Projekts, das unterschiedliche Szenen aktiv vernetzt und als kompetenter Ansprechpartner für szenenübergreifende Projekt- und Gesellschaftsentwicklung qualitativ hochwertige Vernetzungsarbeit leistet.

Ideen sind u.a. die Entwicklung eines Diversitäts-Faktors für Projektportfolios, Finanzierungskonzepte und Wirkungsberichte (SRS und CSR), sowie regelmäßige Veranstaltungen aus dem Themenkreis Cross-Bubble-Networking/Trans-Peer-Networking. Über die Ebene des Wissenstransfers könnte das Büro als Advokat gesellschaftlichen Wandels, Transformationsprozesse von Organisationen, Institutionen, Unternehmen und Bewegungen unterstützen und Synergien fördern. Der ideelle und intentionale Auftrag dazu müsste auf dem Kongress durch die Mitveranstalter, Kooperationspartner und Teilnehmenden erfolgen und bereits im Vorfeld des Kongresses antizipiert werden. Im besten Fall stehen so auf der Schwelle des Kongress-Festivals inhaltliche, organisatorische und finanzielle Ressourcen zur Verfügung, die durch das Unbekannte und Nocht-Nicht-Wissbare der Kongress-Situation in die Tat gewendet werden.

Impressionen Kongress 2017

In welcher Gesellschaft möchten wir leben? Wie kommen wir von der Gemeinschaftsbildung zur Gesellschaftsbildung und was heißt dies konkret für eine radikal erneuerte Wirtschaft, für Teilhabe und Inklusion oder für Frieden und Konfliktfähigkeit? Darüber tauschten sich über 850 TeilnehmerInnen auf dem Kongress "Soziale Zukunft" in Bochum aus. Impressionen und Eindrücke finden Sie hier: https://www.sozialezukunft.de/impressionen-2017/