Wilhelm Neurohr

  • 08. Februar 2022: "Klima, Krise, Kapital - Wie wirkt sich die Transformation auf unsere Wirtschafts- und Lebensweise aus?" (Vortrag und Diskussion)

    Termin: Dienstag, 08. Februar von 18.00 bois 20.00 Uhr

    Ort: Aachen, VHS, Peterstraße 21–25

    Referent: Peter Wahl (Mitbegründer des Informationsdienstes „Weltwirtschaft, Ökologie und Entwicklung“ und Langjähriges Mitglied im Attac-Koordinierungskreis)

    Veranstalter:  Volkshochschule Aachen in Zusammenarbeit mit Attac Aachen, dem LOGOI - Institut für Philosophie und Diskurs, der Bischöflichen Akademie Aachen, dem Evangelischen Erwachsenenbildungswerk im Kirchenkreis Aachen, der Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW und dem Eine Welt Forum Aachen e.V.

    Eintritt: frei

     

    Die Transformation zur Klimaneutralität ist ein tiefgreifender Umbruch, der alle Bereiche von Wirtschaft und Gesellschaft erfasst. Der Umbau erfordert bisher nicht gekannte Anstrengungen und muss unter Zeitdruck stattfinden, wenn wir dramatischen Katstrophen noch zuvorkommen wollen. Er wird für Jahrzehnte bestimmenden Einfluss auf die politische Agenda haben. Welche Konsequenzen sind für Wirtschaft, für unsere Sozialsysteme, für unsere Lebensweise und unseren Alltag zu erwarten? Welche Kräfte und Interessen haben Einfluss auf Charakter und Verlauf des Übergangs? Wie kann bürgerschaftliches Engagement, wie kann die Zivilgesellschaft darauf Einfluss einnehmen?

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  • 04. Februar 2022: Afghanistan nach 20 Jahren Krieg (Vortrag und Diskussion)

    Termin: Freitag, 04. Februar 2022 von 18.30 Uhr bis 21.00 Uhr

    Ort: Online (mit Anmeldung)

    Referenten: Dr. Rangin Dadfar Spanta (ehemaliger Außenminister Afghanistans), Dr. habil. Markus Kaim (Leiter der Forschungsgruppe „Sicherheitspolitik“ der Stiftung),  Wissenschaft und Politik, Christine Buchholz (ehemal. Mitglied des Verteidigungsausschusses des Deutschen Bundestages, Mitglied des Kundus Untersuchungsausschusses)

    Veranstalter: Bischöfliche Akademie des Bistums Aachen, Evangelisches Erwachsenenbildungswerk im Kirchenkreis Aachen, Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW, Evangelische Akademie im Rheinland

     

    Am 15. August 2021 drangen die Taliban in die afghanische Hauptstadt Kabul ein und übernahmen die Kontrolle über das Land. Seitdem fürchten insbesondere jene, die mit westlichen Hilfsorganisationen und insbesondere mit den NATO-Truppen zusammengearbeitet haben, um ihr Leben und Frauen müssen sich wieder einschränken. Nach den USA hat die Bundesrepublik Deutschland mit über 1300 Soldatinnen und Soldaten das größte Truppenkontingent in diesen Krieg entsandt. Heute ist das Land ärmer als je zuvor, Millionen Menschen verloren ihre Heimat sowie ihr Hab und Gut. Was hat der Krieg in Afghanistan außer Tod und Leid gebracht? Und was kann die Weltgemeinschaft daraus lernen?

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  • 20. Januar 2022: "Zukunft der Daseinsvorsorge" (Hybridveranstaltung)

    Termin: Donnerstag, 20. Januar 2022 um 19.00 Uhr

    Ort: Online per Zoom sowie Live in Berlin, Familien- und Nachbarschaftszentrum Wrangelkiez, Cuvrystr. 13/14

    Referent: Carl Waßmuth (Verein "Gemeingut in Bürgerinnenhand")

     

    Als Lösung für den Konflikt zwischen notwendigen staatlichen Investitionen und den Schuldenbremsen auf unterschiedlichen Ebenen werden Öffentlich-Private-Partnerschaften (ÖPP) angepriesen. Letztere befriedigen nebenbei das Bedürfnis nach gesicherten Renditen für Kapitalanlagen. Ist diese Konstellation eine Win-Win-Situation oder eine für die Gesellschaft teure Scheinlösung? Über die Zukunft der Daseinsvorsorge geht es dehalb in dieser Diskussionsveranstaltung.

    Veranstalter: Netzwerk "Aufstehen" und Verein "Gemeingut in Bürgerinnenhand"

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  • 17. Januar 2022: "Die Rente reicht nicht – Wie lässt sich Altersarmut verhindern?" (Online-Diskussion und Vortrag)

    Termin: Montag, 17. Januar 2022 von 19.30 Uhr bis 21.00 Uhr

    Ort: Online per Zoom

    Referent: MdB Matthias W. Birkwald, rentenpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion der LINKEN

     

    Der Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung lässt bestenfalls Stillstand in der Rentenpolitik erwarten – also keinen weiteren Abbau des Rentenniveaus von mindestens 48 Prozent und keine weitere Erhöhung der Altersgrenze. Aber das wird nicht reichen, um zu verhindern, dass die Altersarmut steigt. Wie lässt sich die Rente künftig finanzieren, ohne ständig Beitragssätze zu erhöhen und Leistungen zu kürzen?

    Veranstalter: Rosa-Luxemburg-Gesprächskreis Sülz-Klettenberg (Köln) in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW

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  • 14. Januar 2021: "Die Ampel kommt, die Krise bleibt - Mehr Transformation wagen" (Transit-Talk im Livestream)

    Termin: Freitag, 14. Januar 2022 von 19.00  Uhr bis 21.00 Uhr

    Ort: online im Livestream

    Referenten: Milo Rau, Isabell Lorey, Harald Welzer, Thomas Seibert, Katja Kipping, Sebastian Roloff, Ricarda Lang

    Veranstalter: ISM (Institut Solidarische Moderne)

     

    Es stehen nicht wenige Punkte im Ampel-Koalitionsvertrag, für die seit langem gekämpft wird: etwa die Erhöhung des Mindestlohns, ein starker Ausbau der erneuerbaren Energien, die Abschaffung von Paragraf 219a, die Reform des Familienrechts und die doppelte Staatsbürgerschaft. Doch der so notwendige sozial-ökologische Umbau von Wirtschaft und Gesellschaft braucht weit mehr: ein Ende der sozialen Ungleichheit, die Umverteilung von Vermögen, die Vergesellschaftung von Gemeingütern, eine echte Verkehrswende, ein Ende der Schuldenbremse und nicht zuletzt eine menschenwürdige Migrationspolitik.

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  • 13. Januar 2022: Der neue Krankenhausplan für NRW - Auswirkungen und Entwicklungen (Online-Diskussion)

    Termin: Donnerstag, 13. Januar 2022 von 18.30 Uhr bis 20.00 Uhr

    Ort: Online

    Referent: Achim Teusch (Verein demokratischer Ärzt*innen und "Krankenhaus statt Fabrik"; ehemaliger Betriebsratsvorsitzender des Helios Klinikums Siegburg)

    Veranstalter: Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW; Verein zur Förderung eines solidarischen und öffentlichen Gesundheitswesens NRW e.V.; Düsseldorfer Bündnis für mehr Personal im Krankenhaus

     

    Ziele der neuen Krankenhausplanung NRW sind die Senkung der Fallzahlen, Bettenabbau und Zentralisierung. Begründet werden die Ziele mit der Erhöhung der Qualität, Senkung der Kosten und einer Ambulatisierung vieler medizinischer Maßnahmen. Doch hält der Plan was er verspricht? Was bedeutet die Umsetzung für die vielen kleinen grundversorgenden Krankenhäuser in der Peripherie? Wird dadurch die Situation der Beschäftigten wirklich verbessert? Werden dadurch etwa die schon geschlossenen  geburtshilflichen Stationen wieder eröffnet? Ist für alle in NRW ein Krankenhaus im Notfall noch sofort erreichbar?

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  • 08. Januar 2022: "Wie wir den nächsten großen Krieg verhindern" (Podiumsgespräch)

    Termin: Samstag, 08. Januar 2022 um 18.00 Uhr

    Ort: Digital im Livestream

    Referenten: Martin Singe (Pax Christi, Sprecher von "Büchel ist überall. Atomwaffenfrei - jetzt"); MdB Sören Peilmann, ferner Gewerkschaftsvertreter, Sprecher von "Rheinmetall entwaffnen"; u. a. 

    Moderation: Esther Zimmering (Schauspielerin)

    Veranstalter: Tageszeitung "Junge Welt" (im Rahmen der 27. Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz)

     

    Die Gefahr eines großen Krieges, der den Einsatz von Atomwaffen einschließt, ist sehr real. Doch die Friedensbewegung hierzulande, schwach und unzureichend organisiert, ist auf diese Herausforderung nicht vorbereitet. Wie können Kriegsgegner sich öffentlich mehr Gehör verschaffen, wirksamer werden? Über diese Fragen soll mit Vertrerinnen und Vertretern aus Gewerkschaften, Kirchen, Friedensbewegung, der Jugend und Parteien diskutiert werden.

     

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  • 07. Januar 2021 - Bundesweite Reduktion der Krankenhäuser während der Pandemie (Grundsatzkritik an der Bertelsmann-Studie)

    2019 veröffentlichte die Bertelsmann-Stiftung unter Federführung von Prof. Busse eine (methodisch zu hinterfragende) Studie, in der aus Effizienzgründen eine Reduktion von Krankenhäusern bundesweit auf nur noch 600 empfohlen wird. In einem Thesenpapier für die Akademie der Wissenschaften „Leopoldina“ plädierte Prof. Busse sogar für nur noch 320 zentralisierte Krankenhäuser in Deutschland, angelehnt an das dänische Modell. Gerade in der Corona-Krise wird jedoch sehr deutlich, wie wichtig ein gut ausgebautes Netz an Krankenhäusern ist. Hier erfolgt eine Grundsatzkritik.

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  • 06. Januar 2022: "Steinmeier kein Präsident der kleinen Leute" (Kurzkommentar zur Wiederwahl des Bundespräsidenten)

    Zur bevorstehenden Wiederwahl des amtierenden Bundespräsidenten durch die Bundesversammlung erschien am 06. januar 2022 in den Ruhr-Nachrichten der folgende Kommentar als kurzer Leserbrief.

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  • 18. Dezember 2021 - Kommentar: "Armut in Deutschland auf Höchststand – Keine Reaktion der politisch Verantwortlichen"

    Eine Woche vor Weihnachten veröffentlichte der Paritätische Wohlfahrtsverband seinen jährlichen Armutsbericht: Die Armutsquote ist im Pandemiejahr  auf ein trauriges Rekordniveau von bundesweit 16,1 % gestiegen, in 5 Bundesländern sogar über 20%. Über 13 Millionen Menschen leben in Deutschland in Armut,  Eine Reaktion der politisch Verantwortlichen in alter und neuer Regierung auf den aktuellen Bericht blieb aus. Das Schweigen der politisch Verantwortlichen zu diesem anhaltenden sozialen Skandal zeugt von sozialer Kälte statt von „sozialer Transformation“.

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