Wilhelm Neurohr

  • 02. Februar 2023: "Armut und Bildungsungleichheit" (Fachtagung mit Prof. Christoph Butterwegge)

    Wann: Donnerstag, 02. dbruar 2023 von 9.15 Uhr bis 16.00 Uhr

    Wo: Moers, ev. Stadtkirche, Klosterstr. 5

    Referenten: Prof. Dr. Christoph Butterwegge (Armutsforscher), Prof. Dr. Klaus Peter Hufer (Bildungsforscher) u. a.

    Veranstalter: ev. Kirchenkreis Kleve

     

    Im Jahr 2021 waren rund 20 Prozent der Menschen in Deutschland von Armut betroffen. In Teilen des Ruhrgebiets und des Niederrheins lebt jedes dritte Kind in Armut. Nicht immer ist sie sichtbar, doch sie ist in fast allen gesellschaftlichen Bereichen spürbar. Die Schule bildet dabei keine Ausnahme. Mangelnde Teilhabe an Bildung verstärkt die gesellschaftlichen Spaltungen weiter. Der Fachtag „Armut und Bildungsungleichheit“ stellt die aktuelle Situation dar. Er fragt, was Bildungsteilhabe verhindert oder fördern kann.

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  • 01. Februar 2023: "Aufwachsen im Ruhrgebiet" (Themenabend mit Bestandsaufnahme)

    Termin: Mittwoch, 01. Februar 2023 von 19.00 Uhr bis 21.00 Uhr

    Ort: Duisburg

    Grußwort: Michael Groß (Präsident AWO-Bundesverband)

    Referenten: MdB Bärbel Bas (Bundestagspräsidentin), Sören Link (Oberbürgermeister Duisburg), Prof. Dr. Klaus Peter Strohmeier (RUB Bochum), Vertreter und Schüler aus dem Bezirk

    Veranstalter: Friedrich-Ebert-Stiftung

    Anmeldung: erforderlich (noch freie Plätze)

     

    Gesellschaftliche Grundversprechen wie die Aussicht auf ein gutes Leben, die Belohnung von Fleiß, Anstrengung und harter Arbeit, soziale und finanzielle Sicherheit sowie der Anspruch, dass es die eigenen Kinder einmal besser haben sollen, zählen zu den Grundvoraussetzungen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Sie berühren den Kern unserer Demokratie: die Hoffnung auf eine gute, sichere Zukunft. Das Ruhrgebiet schien über viele Jahre diese Grundversprechen zu verkörpern. Mittlerweile scheint diese Hoffnung auf Aufstieg, vor allem in den struktur- und sozialschwächeren Quartieren, dem Gefühl einer zunehmenden Abwärtsspirale gewichen zu sein.

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  • 26. Januar 2023: "Vor welchen Aufgaben steht die Friedensbewegung?" (Vortrag und Gespräch)

    Termin: Donnerstag, 26. Januar 2023

    Ort: Würzburg, Buchladen "Neuer Weg"

    Referent: Thomas Rödl (Sprecher des DFG-VK Bayern)

    Moderation: Martina Jäger

    Veranstalter: DFG-VK Würzburg, ATTAC Regionalgruppe Würzburg, Bildungswerk DFG-VK Bayern

     

    Der Vortrag wird gefilmt und ist ab dem 29.1.2023 anzusehen unter: www.youtube.com/@dfg-vkwurzburgpazifismus2966/videos

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  • 24. Januar 2023: "Der Staat in der Klimakrise" (Ringvorlesung)

    Termin: Dienstag, 24. Januar 2023, 18.00 Uhr bis 19.30 Uhr

    Ort: Uni Bonn, Hauptgebäude, Hörsaal I

    Referentin: Petra Pinzler (Autorin und Korrespondentin Hauptstadtredaktion DIE ZEIT)

    Veranstalter: Friedrich-Ebert-Stiftung

    Anmeldung: erforderlich

     

    Der einst abgeschriebene Staat ist wichtiger denn je. Die Wirtschafts- und Finanzmarktkrise hat gezeigt: Der Markt führt nicht automatisch zu guten Ergebnissen, sondern mitunter zu tiefen sozialen und gesellschaftlichen Verwerfungen. Einzig staatliche Strukturen waren leistungsfähig genug, um im Strudel der zusammenbrechenden Märkte Halt zu geben. Das gleiche gilt für den Kampf gegen die Pandemie, die Gestaltung der sozio-ökologischen Transformation oder die Landes- und Bündnisverteidigung. Es braucht einen modernen und handlungsfähigen Staat.

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  • 21. Januar 2023 - "Rüstungs-Lobbyismus im Ukraine-Krieg - Die Rolle der FDP-Politikerin Strack-Zimmermann"

    Frieden schaffen mit immer mehr Waffen? Wenn die Düsseldorfer FDP-Bundestagsabgeordnete an der Spitze des Verteidigungsausschusses zugleich in den drei wichtigsten Lobbyorganisationen der Rüstungsindustrie personell eingebunden ist - in der „Deutschen Gesellschaft für Wehrtechnik“ (DWT) und dem „Förderkreis Deutsches Heer“ (FKH) sowie als Vize-Präsidentin der „Deutsch-Atlantischen Gesellschaft“(DAG) - dann sind kritische Fragen aus der Wählerschaft angebracht. Denn es fehlt ihr jede Sensibilität für Befangenheit und offenkundige Interessenkonflikte.

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  • 19. Januar 2023: Freihandelsabkommen: Wie weiter mit CETA & TTIP und Co.? (Vortrag & Diskussion mit Frank Steudel, Attac)

    Termin: Donnerstag,19. Januar.2023, 18:00 - 20:00 Uhr

    Ort: Cottbus, Café Zelig, Friedrich-Ebert-Str. 21

    Referent: Frank Steudel (Attac, Mitorganisator der bundesweiten Demo gegen CETA und TTIP 2016)

    Veanstalter: RLS Brandenburg in Kooperation mit MdL Anke Schwarzenberg und dem kommunalpolitischen Forum Land Brandenburg e.V.

     

    Vor etwas mehr als 5 Jahren gingen Hunderttausende gegen diese Freihandelsabkommen auf die Straße. Welches waren die Kritikpunkte und sind diese immer noch berechtigt? Was haben diese Abkommen mit uns zu tun? Drohen möglicherweise auch konkrete negative Auswirkungen speziell für die Region?

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  • 17. Januar 2023 - Ulrike Herrmann: "Das Ende des Kapitalismus - Warum Wachstum und Klimaschutz nicht vereinbar sind - und wie wir in Zukunft leben werden"

    Termin: Dienstag, 17. Januar 2023 von 19.00 Uhr bis 21.00 Uhr

    Ort: Haltern, KönzgenHaus, Annaberg 40 (evtl. zugleich Online)

    Referentin: Ulrike Herrmann: (taz-Wirtschaftsredakteurin und Bestseller-Autorin)

    Moderation: Prof. Dr. Werner Nienhüser (Univ. Duisburg-Essen)

    Veranstalter: Halterner Forum, DGB-Region, KAB und KönzgenHaus

    Eintritt: 10 € (incl. Imbiss), ermäßigt 5,- €

    Anmeldung: https://könzgenhaus.de/bildungsangebote/bildungsprogramm/politische-bildung/

     

    Die Menschheit ruiniert den gesamten Planeten, und besonders bedrohlich ist die Klimakrise. Politik und Wirtschaft hoffen daher auf „grünes Wachstum“. Doch das ist eine Illusion. Der Ökostrom aus Solarpaneelen und Windrädern wird nicht reichen, um permanentes Wachstum zu befeuern. Die Wirtschaft muss schrumpfen. Dies wäre jedoch das Ende des Kapitalismus, weil er nur stabil ist, solange es Wachstum gibt. Die Wirtschaftsjournalistin Ulrike Herrmann beschreibt, wie die Zukunft aus ihrer Sicht aussieht - ohne Wachstum, ohne Gewinne, ohne Autos, ohne Flugzeuge, ohne Banken, ohne Versicherungen und fast ohne Fleisch.

     

     

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  • 14. Januar 2023: "Bodenpreise treiben Mieten - Wie können Städte gegensteuern?"

    Termin:  Samstag, 14. Januar 2023 von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr

    Ort: Düsseldorf, DGB-Haus, Friedrich-Ebert-Straße 34-38

    Referenten: Andree Juffern (Geschäftsführer Mieterbund NRW e.V.)., NN. Vertreterin des Liegenschaftsamt der Stadt Ulm), Karl Wurm (ehemaliger Obmann des österreichischen Verbandes gemeinnütziger Bauvereinigungen)

    Veranstalter: kopofo nrw e.V. in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW

    Anmeldung: erforderlich unter anmeldung@kopofo-nrw.de

     

    Die Grundstückspreise sind in den letzten Jahren schneller gestiegen als die Baukosten und die Mieten. Sie sind ein Kostentreiber und Grundstücke gerade in den dicht besiedelten Großstädten oft genug Spekulationsobjekt. In vielen Städten gibt es deshalb Diskussionen, wie damit umgegangen werden soll.

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  • 14. Januar 2023 - Weckruf für den Frieden: "Den dritten Weltkrieg stoppen - Jetzt!" (Internationale Konferenz)

    Termin: Samstag, 14. Januar  um 10.30 Uhr (Einlass ab 9.30 Uhr), ganztägig

    Ort: Berlin, Mercure-Hotel, Stephanstr. 41 (Präsenzveranstaltung, zugleich per Livestream)

    Referenten: 11 Redner aus 8 Ländern

    Veranstalter: Rosa-Luxemburg-Stiftung und "Junge Welt"

    Einlass: Per Ticket (über Junge-Welt-Shop/RLK-2023)

     

    Die 28. Internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz (mit begleitendem Kulturprogramm) befasst sich mit dem fundamentalen Wandel in den internationalen Beziehungen von historischem Ausmaß, bei dem sich die Spaltung zwischen West und Ost vertieft. Längst nicht allen ist die Brisanz der Lage bewusst. Von der Konferenz soll ein starkes friedenspolitisches Signal ausgehen, dass in dieser Zeit dringend nötig ist.

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  • 12. Januar 2023 - Sozialwohnungsnot: Über 700.000 Wohnungen fehlen - Sondervermögen von 50 Mrd. € gefordert

    Ein Bündnis aus Mieterbund, Baugewerkschaft, Sozial- und Branchen-Verbänden der Bauwirtschaft hat heute vor einer „neuen und in ihrer Dimension beängstigenden Sozialwohnungsnot“ in diesem Jahr gewarnt. Hintergrund ist eine Wohnungsbau-Studie, die das Verbändebündnis „Soziales Wohnen“ beim Pestel-Institut (Hannover) und beim Bauforschungsinstitut ARGE (Kiel) in Auftrag gegeben hat. Als Reaktion auf die Ergebnisse der Untersuchung fordert das Bündnis den Bund und die Länder zu einer gemeinsamen „Sozialwohnungsbau-Offensive“ auf. Der Staat müsse dringend ein Sondervermögen „Soziales Wohnen“ schaffen. Erforderlich seien hierfür in einem ersten Schritt 50 Milliarden Euro bis zum Jahr 2025.

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